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Der ADAC nimmt nicht an der Gründungsveranstaltung der Nationalen Plattform für Elektromobilität der Bundesregierung am kommenden Montag, 3. Mai 2010, in Berlin, teil. Der Automobilclub begründete die Absage damit, dass die Interessen der Verbraucher entschieden zu wenig berücksichtigt würden.
In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel schreibt ADAC-Präsident Peter Meyer, dass fast ausschließlich Vertreter der Industrie, der Wissenschaft und der Politik über die Mobilität der Zukunft diskutieren sollen. Die Verbraucherseite dagegen sei deutlich unterrepräsentiert.
Der ADAC kritisiert, dass die Verbrauchervertreter weder zum vertraulichen Elektro-Gipfel im Bundeskanzleramt geladen sind, noch bei der anschließenden öffentlichen Podiumsdiskussion zu Wort kommen sollen. Aus Sicht des Clubs könne der Weg in die Elektromobilität ohne eine umfassende Einbeziehung der Verbraucher nicht gelingen.
Im Anschluss an die Gründungsveranstaltung wird die Nationale Plattform Elektromobilität im Rahmen verschiedener Arbeitsgruppen das Thema weiter vertiefen. Dort ist der ADAC mit seinem Vizepräsidenten für Verkehr Ulrich Klaus Becker in einer Arbeitsgruppe vertreten, die sich mit den Themen Markteinführung und Rahmenbedingungen beschäftigt.
geschrieben von auto.de/(ampnet/jri) veröffentlicht am 27.04.2010 aktualisiert am 27.04.2010
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