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Ford
Mit dem Grand C-Max ist Ford im Umfeld etwa des Grand Scénic von Renault unterwegs. Wir haben den kompakten 4,5-Meter-Mittelklasse-Stretchvan der Kölner jetzt als über dem Basisselbstzünder rangierenden Turbodiesel mit Titanium-Paket Probe gefahren.
Die zweite C-Max-Generation, seit November am Start, kann nun auch als Schiebetüren-Grand-C-Max mit 14 Zentimeter mehr Radstand und sieben Sitzen geordert werde. Beide fahren, modern gestylt, solide verarbeitet und von der Gesamtanmutung recht wertig vor. Ein- und Ausstieg gestalten sich bequem. Innen geht es relativ leise zu. Man sitzt gut. Die Sicht nach hinten ist etwas eingeschränkt. An die Bedienung muss man sich wegen der vielen, teils kleinen Tasten erst gewöhnen. Passen ins Gepäckabteil des Fünfsitzers über 430 bis rund 1725 Liter hinein, sind es bei der Grand-Version mit längs verstellbarer Reihe zwei und verstaubarem Mittelplatz fast 440 bis über 1740 Liter.
Bei dem getesteten Vierzylinder handelt es sich um einen schon kräftigeren 1,6-Liter mit 115 PS und 270 Newtonmetern. Der rußgefilterte Selbstzünder macht diesen größeren C-Max um Tempo 180 schnell. Die sechs Gänge des Schaltgetriebes sind so weit gespreizt, dass der mit Stopp/Start-Automatik kombinierte [foto id=“363173″ size=“small“ position=“left“]Diesel selbst bei höheren Geschwindigkeiten nicht mit zu hohen Drehzahlen läuft. Die von Ford in Verbindung damit zumindest im Datenblatt angegebenen knapp unter fünf Liter Mixverbrauch haben wir leider nicht erreicht.
Der drittstärkste von vier Selbstzündern schiebt den leer rund 1500 Kilo schweren Grand-C-Max bereits ziemlich flott voran. Auf das Fahrwerk verstehen sich die Kölner; es ist genauso sicher wie sportlich ausgelegt. Eine Spezialkontrolle hilft, schnellere Kurven noch spurstabiler zu durcheilen. Die Lenkung gibt feinfühlige Rückmeldung von der Straße. Die Bremsen verzögern einwandfrei. Unter anderem Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopf-/Schulterairbags und Kindersitz-Halterungen gehören bereits zum Standard-Insassenschutz. Unser Testwagen war mit 17-Zöllern und 215er-Reifen bestückt.
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Drei Ausstattungen gibt es. Schon im Basispaket sind neben den beiden Schiebetüren hinten etwa Bordcomputer, elektrische Fensterheber sowie Zentralverriegelung enthalten, im Titanium als teuerster [foto id=“363174″ size=“small“ position=“left“]Stufe zusätzlich zum Beispiel Audiosystem, Berganfahrhilfe, Tempomat samt Begrenzer, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, mehr Chrom, Lederlenkrad und Nebelscheinwerfer. Sonderwünsche wie Einpark- oder Totwinkelassistenten sind in entsprechenden Paketen zusammengefasst.
Der C-Max ist sportlich-agiler, die größere und 1500 Euro teurere Version mehr für junge Familien. Billig ist der in diesem Fall ab fast 27 000 Euro teure Grand-C-Max nicht. Vier Benziner mit 105 bis 182 und drei weitere Diesel mit 95, 140 und 163 PS finden sich ab 20 150 bis 30 700 Euro sonst noch in der Grand-Baureihe.
Motor: | Vierzylinder-Turbodiesel |
Hubraum: | 1,6 Liter |
Leistung: | 85/115 kW/PS |
Maximales Drehmoment: | 270/1750-2500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute |
Beschleunigung: | 12,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100 |
Höchstgeschwindigkeit: | 180 Stundenkilometer |
Umwelt: | Testverbrauch 7,0 Liter pro 100 Kilometer, 129 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer bei angegebenen 4,9 Litern Mixverbrauch |
Preis: | 26 950 Euro |
geschrieben von auto.de/Günther Koch/KoCom/Fotos: Grebe veröffentlicht am 14.06.2011 aktualisiert am 14.06.2011
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