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Suzuki
Der Suzuki SX4 ist baugleich mit dem Fiat Sedici. Wir haben den Untere-Mittelklasse-Crossover der Japaner jetzt als handgeschalteten Benziner mit Frontantrieb und Comfort-Paket zur Probe gefahren.
Die aktuelle Auflage ist modellgepflegt seit 2009 bei uns auf dem Markt. Sie kommt solide verarbeitet und zumindest für ihre Klasse qualitativ ordentlich anmutend daher. Der gut 4,2 Meter lange Fünftürer ist auch für fünf Personen ausgelegt, zu dritt wird es im Fond aber eng. Die Kopffreiheit kann sich sehen lassen. Ins eher bescheidene Gepäckabteil passen 270 bis 1045 Liter hinein. Die Lehnen der Rücksitze sind geteilt umklappbar. Schade, dass das Lenkrad nur in der Höhe verstellbar ist. Das schnörkellose Cockpit macht die Bedienung leicht.
Bei dem getesteten Vierzylinder handelt es sich um einen insgesamt kultivierten 1,6-Liter mit 88/120 kW/PS und 156 Newtonmetern Drehmoment, der den Suzuki in der Spitze 185 Stundenkilometer schnell macht. Ein ganz gut abgestuftes Sechsgang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die Räder. Die in Verbindung damit jedenfalls im Datenblatt so angegebenen knapp über sechs Liter Mixverbrauch haben wir bei unserem Test leider nicht erreicht.
Um den leer über 1200 Kilo schweren SX4 auf Touren zu bringen und die fehlende Durchzugskraft des Ottomotos auszugleichen, ist häufigeres Schalten angesagt. Das Fahrwerk könnte komfortabler federn, die servounterstützte Zahnstangen-Lenkung noch direktere Rückmeldung geben. Die Bremsen sorgen für standfeste Verzögerung. Stabilitätskontrolle, Seiten-, Vorhangairbags und Kindersitz-Halterungen tragen zum Standard-Insassenschutz bei.
Zwei Ausstattungen gibt es mit Comfort als der höheren von beiden. Bereits im Basispaket sind unter anderem schon Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Klimaanlage, Dachreling, Multifunktionsdisplay und CD/MP3-Radio enthalten. In der Stufe darüber kommen neben Klimaautomatik etwa elektrische Fensterheber hinten, Lederlenkrad, verchromte Türinnengriffe und seitliche Lüftungsdüsen, schlüsselloses Einsteige- und Startsytem, Nebelscheinwerfer, abgedunkelte Scheiben an der Seite hinten und am Heck sowie 16-Zoll-Aluminiumfelgen mit 205er-Reifen hinzu. Die Liste aufpreispflichtiger Sonderwünsche ist kurz. Metalliclack kostet überall 400 Euro Aufpreis.
Anschaffung, hier ab rund 18 200 Euro, und Unterhalt sind noch ein Wort. Dafür fährt ein keinesfalls mainstreamiges, überaus handliches und wendiges Auto für die Stadt und für die kürzere Strecke vor. Die Baureihe selbst startet ab etwas unter 17 000 Euro, geht hoch bis über 21 500 Euro. Alternativ ist nur noch ein Turbodiesel mit 99/135 kW/PS zu haben. Allradantrieb ist ebenfalls möglich. Der SX4 wird weiter produziert, auch wenn das neue Crossover-Modell kommt, das aber eine andere Zielgruppe ansprechen soll.
Motor: | Vierzylinder-Benziner |
Hubraum: | 1,6 Liter |
Leistung: | 88/120 kW/PS |
Maximales Drehmoment: | 156/4400 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute |
Beschleunigung | 10,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 |
Höchstgeschwindigkeit | 185 Stundenkilometer |
Umwelt | Testverbrauch 7,8 Liter pro 100 Kilometer, 141 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer bei angegebenen 6,2 Litern Mixverbrauch |
Preis | 18 190 Euro |
geschrieben von auto.de/Günther Koch/KoCom veröffentlicht am 12.02.2013 aktualisiert am 06.11.2020
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