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Auch die Bootsindustrie muss sich demografische Herausforderungen stellen: Auf der boot 2013 in Düsseldorf informiert eine Fachtagung am 23.01.2013 über Möglichkeiten.
Europas Bootsindustrie ist ein dynamischer und wettbewerbsintensiver Wirtschaftszweig mit 37.000 Unternehmen, 234.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 20 Milliarden Euro. Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage bleibt die Branche weltweit führend und exportiert rund um den Globus. Die alternde Gesellschaft stellt die Unternehmen allerdings vor erhebliche Herausforderungen, die bei der boot Düsseldorf 2013 am Mittwoch, 23. Januar, 11.00 Uhr, im Rahmen einer internationalen Fachtagung thematisiert und diskutiert werden sollen.
„Europas Bootsindustrie vor demografischen Herausforderungen: Weichen stellen für die Zukunft“ lautet der Titel der Tagung. In drei Vorträgen geben internationale Experten einen Ausblick auf künftige Entwicklungen in der Branche und Antworten auf strategische Fragen. Veranstaltungsort ist die International Lounge der Messe Düsseldorf, Messe Center, Erdgeschoss. Die Konferenz richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus der Bootsindustrie und an Fachbesucher der boot Düsseldorf, die ihr Geschäft erfolgreich in die Zukunft führen wollen und sich für Trends und Perspektiven der Branche interessieren.
Was kann die Bootsindustrie von Europa erwarten? Sebastian Kuck, Mitglied im Kabinett von EU-Vizepräsident und Kommissar für Industrie und Unternehmer Antonio Tajani, informiert über die Situation und die Entwicklungschancen der europäischen Bootsindustrie. Er ist Spezialist für deutsches und europäisches Wettbewerbsrecht sowie EU-Fördermittelrecht.
Wie Sie Begeisterung für den Bootssport wecken! Ein perfektes Produkt garantiert nicht immer einen Markt. Boating ist Lifestyle! Und: Märkte müssen aktiv gestaltet werden! Das meint Emmanuel Allot, Marketing & Sales Director für Südeuropa bei TUI Marine. Er berichtet darüber, wie man vor allem junge Leute begeistert und welche Erwartungen diese Zielgruppe hat.
Bootsbesitzer werden immer älter. Gleichzeitig sind ältere Menschen diejenigen, die Geld und Zeit haben, Bootssport zu betreiben, und damit eine wichtige Zielgruppe. Wie aber müssen Boote und Yachten konzipiert werden, um die Bedürfnisse dieser Alterszielgruppe zu erfüllen? Eine Studie der Forschungsvereinigung für die Sport- und Freizeitschifffahrt e.V. (FVSF), hat sich mit diesem Themenkomplex beschäftigt. Dr. Wolf-Dieter Mell, Institut für Boots-Tourismus (IBoaT), Bonn, und Jürgen Tracht, Geschäftsführer des FVSF und des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BVWW), Köln, stellen die Ergebnisse vor.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch mit simultaner Übersetzung. Um Anmeldung wird gebeten. Das Programm sowie Anmeldeformulare sind unter www.boot.de/fachtagung2013 verfügbar.
geschrieben von auto.de/koe veröffentlicht am 07.01.2013 aktualisiert am 07.01.2013
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