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(motorsport-magazin.com) Die Formel 1 steht mal wieder vor einer Zerreißprobe. Ferrari, Renault, Red Bull und Toyota haben einen Rückzug angekündigt, sollte die FIA weiter auf einer Budgetgrenze in Kombination mit einer Zweiklassen-F1 bestehen. Am Freitag treffen sich die Vertreter der Teamvereinigung FOTA mit FIA-Präsident Max Mosley und F1-Boss Bernie Ecclestone.
"Es ist eine schwierige Zeit und wir müssen um jeden Preis eine Lösung finden", kündigte Renault-Teamboss Flavio Briatore vor dem Treffen an. "Hoffentlich weichen Mosley und seine Leute von ihrem Weg ab, um in Harmonie neu zu beginnen", sagte Briatore der Gazzetta dello Sport. Als Alternative wird eine eigene Rennserie der Hersteller und Teams gehandelt, die jedoch angesichts der Wirtschaftskrise als sehr unwahrscheinlich anzusehen ist.
"Ferrari und wir möchten uns nicht von der FIA abspalten", betonte Briatore. "Wir möchten dabei sein, mitmachen und die Zukunft sichern." Dafür werde man Mosley logische Vorschläge bringen.
Der Spalt zwischen FIA und Teams entstand durch die Regeländerungen für 2010, und zwar sowohl deren Inhalt als auch deren Durchsetzung. "Die Teams sind die F1 und die FIA sollte nur der Schiedsrichter sein", meint Briatore. Die Regeln sollten von den Teams gemacht werden. "Max darf sie nicht einfach ändern, ohne mit jemandem zu sprechen. Das ist eine inakzeptable Arbeitsweise."
So werfe die FIA den Teams sprichwörtlich wöchentlich neue Dinge vor die Füße: Von Medaillensystemen bis zu Doppel-Diffusoren. "So kann es nicht weitergehen. Wir müssen die Arbeit unserer Angestellten schützen." Sollte die Formel 1 eine Zweiklassengesellschaft werden, meint Briatore bereits den Ausgang zu kennen: "Die Budget-Teams werden vor den anderen sein, weil sie mehr technische Freiheiten haben." Für ihn ist das keine Lösung. "So macht man das Image und das investierte Geld in die F1 kaputt. Eine WM mit zwei Regelwerken macht keinen Sinn."
adrivo Sportpresse GmbH
geschrieben von veröffentlicht am 14.05.2009 aktualisiert am 14.05.2009
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