CES 2018

Niro EV zeigt Kias Zukunft

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Es muss längst keine Automesse mehr sein, damit ein neues Modell seine Weltpremiere feiert: Kia nutzt die Consumer Electronics Show in Las Vegas (–12.1.2018), um den Kia Niro EV erstmals zu präsentieren. Mit der Elektroversion des Crossovers stellt die Marke zugleich neue Benutzerschnittstellen und Infotainmentsysteme vor.

Lichthupe der etwas anderen Art

Noch ist der Niro EV eine Studie. Der 150 kW / 204 PS starke E-Motor bezieht seine Energie aus einer Lithium-Polymer-Batterie, deren Kapazität von 64 kWh dem Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 380 Kilometern gibt. Anstelle des Kühlergrills besitzt das Konzeptfahrzeug ein interaktives Displayelement mit Lichttechnologie. Der Niro EV verfügt über ein „Active Pedestrian Warning“-System (APWS) mit Lautsprechern an der Fahrzeugfront. Das System erkennt Fußgänger und Radfahrer und macht sie bei Bedarf durch ein Warnsignal auf das leise Fahrzeug aufmerksam.

Im Innenraum stehen Technologien wie die zukunftsweisende Benutzerschnittstelle (HMI) im Vordergrund. Über ein ins Lenkrad integriertes Bedienfeld lassen sich das Infotainmentsystem und die Klimaanlage durch Touch-Gesten steuern. Darüber hinaus ermöglicht die Schnittstelle, sich per Gesichts- und Spracherkennung im Fahrzeug „einzuloggen“. Die von Kia und Amazon Web Services (AWS) entwickelte Zugangstechnologie aktiviert nach dem Log-in die für die jeweilige Person gespeicherten Fahrzeugeinstellungen.

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Als wäre man in einem Konzertsaal

Ein Klangerlebnis der besonderen Art verspricht das neuartige Zwei-Zonen-Soundsystem, dessen acht Lautsprecher in die Kopfstützen integriert sind. Es ermöglicht den Insassen vorn und hinten gleichzeitig unterschiedliche Musik oder Podcasts zu hören. Dieses von Kia selbst entwickelte „Separate Sound Control System“, das störende Klänge aus der anderen Sound-Zone per Noise-Cancelling-Technologie neutralisiert, könnte in künftigen Serienmodellen zum Einsatz kommen.

In verschiedenen Demonstrations-Cockpits präsentiert Kia auf seinem CES-Stand außerdem die weltweit erste Fahrzeugvernetzung auf Basis des neuen Mobilfunkstandards 5G mit einer Echtzeitverbindung zwischen Las Vegas und der koreanischen Hauptstadt Seoul. Ein Virtual-Reality-Simulator macht zudem die neuesten Technologien des autonomen Fahrens erlebbar. Und in einem „V2X-Diorama“ wird demonstriert, wie Fahrzeuge mit der gesamten urbanen Infrastruktur kommunizieren.

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Autonom elektrisch verbunden

Autonomes Fahren, Vernetzung und umweltfreundliche Antriebe sind die drei zentralen Technologiefelder der Kia-Zukunftsstrategie „ACE“ (Abkürzung für „Autonomous“, „Connected“ und „Eco/Electric“). So will das Unternehmen ab 2019 breit angelegte Flottentests für autonome Fahrfunktionen auf öffentlichen Straßen durchführen. Der erste kommerzielle Einsatz dieser Technologien soll 2021 im Rahmen eines „Smart City“-Pilotprojekts erfolgen, bei dem Fahrzeuge des Autonomie-Levels 4 in Städten mit entsprechend intelligenter Infrastruktur verkehren werden.

Zudem plant Kia, bis zum Jahr 2025 in allen Segmenten Fahrzeuge mit modernen Konnektivitätstechnologien anzubieten. Bis 2030 soll jedes neue Kia-Fahrzeug vernetzt sein. Zugleich setzt Kia den Ausbau seiner alternativ angetriebenen Modellpalette fort. Bis 2025 will der Hersteller die Anzahl elektrifizierter Fahrzeuge auf insgesamt 16 Modelle erweitern, darunter fünf neue Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, fünf neue batteriebetriebene Modelle sowie ein Brennstoffzellenfahrzeug für den Massenmarkt, das 2020 eingeführt wird.

Die Zukunftsstrategie erstreckt sich auch auf neue Dienstleistungen. So hat Kia auf der CES angekündigt, seinen 2017 in Korea gestarteten Carsharing-Service WiBLE – der Name steht für „Widely Accessible“ – ab Ende 2018 zunächst in einigen europäischen Märkten anzubieten. Die Buchung der Fahrzeuge erfolgt dabei per Smartphone-App.

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