Exxon Mobil setzte in Europa 10,8 Milliarden Euro um

Bei einem Umsatz von 10,8 Milliarden Euro erwirtschaftete Exxon Mobil Central Europe im vergangenen Jahr ein um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis von 474 Millionen Euro vor Steuern. Das zeigen die heute veröffentlichten Unternehmenskennzahlen der in Hamburg ansässigen Gesellschaft, die 26 Länder betreut. Im Vergleich zu 2009 ist damit auf derselben Basis der Überschuss um rund 34 Millionen Euro gestiegen. Dabei profitierten die Geschäftsbereiche unterschiedlich stark von der konjunkturellen Erholung.

Die Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz führten 2010 bei Exxon Mobil zu einem Absatzrückgang im Ölgeschäft um gut acht Prozent auf 6,4 Millionen Tonnen. Verschiebungen in der Absatzstruktur zugunsten von Dieselkraftstoff sorgten dafür, dass vom Unternehmen 2,8 Milliarden Euro Mineralölsteuer an den deutschen Staat durchgereicht wurden. Das entspricht einer Reduzierung von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Tanktourismus, verändertes Fahrverhalten, verbrauchsärmere Motoren und – als Folge der 2009 gewährten Abwrackprämie – ein verjüngtes Durchschnittsalter des Fahrzeugbestands bestimmten das Tankstellengeschäft. Der seit Jahren sinkende Benzinverbrauch setzte seinen Abwärtstrend unbeirrt fort und machte auch vor den rund 1130 Esso-Stationen nicht halt. Der entsprechend unvermindert harte Wettbewerb im Inland habe im Tankstellengeschäft zu Preisen geführt, die nicht immer kostendeckend gewesen seien, teilte das Unternehmen mit. Demgegenüber erfreulich entwickelten sich die Investitionen in die neuen Shopkonzepte, die von den Autofahrern besser angenommen wurden als erwartet.

Gegenüber dem Vorjahr erhalten geblieben ist die Relation zwischen operativem Ergebnis und Investitionen, die erneut bei 42 Prozent lag und auf 196 Millionen Euro anstieg. „Mehr als 80 Prozent dieser Investitionen entfielen auf unsere Projekte zur Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit heimischer Energie“, erläuterte Vorstandvorsitzender Dr. Gernot Kalkoffen Dazu zählen die Erdgas- und Erdölproduktion, aber insbesondere auch die Suche nach neuen Erdgasvorkommen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

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