Ford

Fließbandfertigung von Autos wird 100 Jahre alt

Am 16. August 1913 ist bei Ford am River Rouge in Detroit erstmals ein Fließband zur Produktion von Autos eingesetzt worden. Im Grunde ist erstaunlich, dass es so lange brauchte, bis diese Methode eingeführt wurde. Im Schiffsbau und bei der Produktion von anderen Waren gab es den kontinuierlichen Transport schon lange vorher.

Bewegliche Holzgestelle sind ab 1902 bei der Fertigung von Oldsmobile-Fahrzeugen zum Einsatz gekommen, auf denen die Fahrgestelle von einer Station zur nächsten geschoben wurden. Henry Ford verfeinerte diese Vorgehensweise zu einem permanentem Fließband. Damit konnte die produzierte Menge erheblich vergrößert werden. Ford stellte vor 100 Jahren 264 972 Autos in dem Jahr her und hat mit [foto id=“453861″ size=“small“ position=“right“]der Produktionsweise den Fahrzeugbau revolutioniert.

Das Fließband sorgte für deutlich niedrigere Preise des montierten T-Modells und damit für eine zunehmend rasche Verbreitung des Automobils. Ford konnte gleichzeitig höhere Löhne an seine Arbeiter zahlen. Die Ford-Fabrik entwickelte sich in der Folge zum Mekka für Ingenieure verschiedener Automobilhersteller, die solche modernen Produktionsprinzipien genau studierten. In Deutschland kommt die Fließbandfertigung in den 20er-Jahren in Gang: zuerst bei Opel und dem Modell „Laubfrosch“ sowie der Firma Hanomag und dem Modell „Kommißbrot“. Mercedes-Benz ist erst in den 30er-Jahren soweit. Ferdinand Porsche reiste mehrfach in die USA, um die rationelle Fertigungsweise anzuschauen, weil der Volkswagen entsprechend gebaut werden sollte. Anders wäre der angestrebte Preis von 1 000 Mark für das KdF-Auto noch viel weniger zu realisieren gewesen.

Fließbandfertigung ist bis heute aktuell, wenn auch verfeinert durch just-in-time-Lieferungen von benötigten Teilen und ergonomische Verbesserungen für die Arbeiter. Kritik an den sich stets wiederholenden, monotonen Arbeitsvorgängen für den einzelnen Monteur setzte es nach der anfänglichen Euphorie.

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