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Vorsicht Schulanfang
Rund 150.000 Erstklässler sind in Nordrhein-Westfalen jetzt jeden Tag auf dem Weg zur Schule. Viele werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Was gut gemeint ist, birgt allerdings für den Nachwuchs einige Risiken. So kommt es gerade durch Elterntaxis vor den Schulen zu Problemen, zum Beispiel wegen gefährlicher Fahrt- und Wendemanöver. Außerdem geht laut ADAC durch das Chauffieren mit dem Auto die selbstständige Mobilität der Kinder verloren.
Damit Kinder selbstständig und unbeschadet unterwegs sein können, müssen sie früh lernen, Gefahren zu erkennen und Verkehrsregeln einzuhalten. Es ist nicht empfehlenswert, den Kleinen einen Vortrag zu halten oder sie durch das Elterntaxi vor allen möglichen Gefahren schützen zu wollen. Am besten lernen sie durch praktische Übungen in Verkehrssituationen. Dabei sollten Eltern sie zunächst begleiten, zum Beispiel durch Weggemeinschaften. Die Kinder treffen sich an einer verabredeten Stelle und gehen mit einem oder mehreren Erwachsenen weiter. Die Strecke sollte in höchstens einer halben Stunde zu schaffen sein. Unterwegs sollten die Erwachsenen auf mögliche kritische Stellen hinweisen. Der Nachwuchs schätzt dadurch Entfernungen besser ein und kann sich in komplexen Verkehrssituationen eher orientieren.
Laut Statistischem Bundesamt kamen 2013 rund ein Drittel der verunglückten Kinder als Insasse in einem Pkw zu Schaden. Jedes vierte verunglückte Kind war zu Fuß unterwegs, als der Unfall passierte.
geschrieben von sp-x veröffentlicht am 16.09.2014 aktualisiert am 16.09.2014
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