Subaru

Genf 2012: Subaru feiert 40 Jahre Allrad-Jubiläum

Sein 40-jähriges Allradjubiläum feiert Subaru in diesen Tagen auf dem Genfer Automobilsalon (8. bis 18. März 2012) mit einem neuen 4×4-Logo. Dabei symbolisiert ein Centaurus, halb Mensch, halb Pferd, die Verknüpfung von Mensch und Antrieb, heißt es von Herstellerseite.

Wenn Subaru auch nicht der Erfinder des Allradantriebs war, so ist der Hersteller doch maßgeblich an dessen Verbreitung in Pkw verantwortlich. Mit dem ersten 4×4 Großserienfahrzeug, dem Subaru Leona Station Wagon AWD 1972, war der erste Pkw mit zuschaltbarem Allradantrieb lieferbar. Bislang war 4×4 Nutzfahrzeugen und Geländewagen vorbehalten.

Über Jahre wurde der Allradantrieb weiterentwickelt. Heute sind Boxermotor und Vierradantrieb Markenzeichen des Herstellers. Vom Motor über das Getriebe, die Kardan-Antriebswelle bis zum Hinterachsdifferenzial verläuft der gesamte Antriebsstrang in einer geraden Linie mit einer horizontal symmetrischen Auslegung. Daher rührt die Bezeichnung „Symmetrical AWD“. Seit 2008 kombiniert Subaru im Kompakt SUV XV neben Benzin-Boxermotoren [foto id=“407712″ size=“small“ position=“right“]ein 2.0-Liter-Diesel-Boxeraggregat mit Allradantrieb.

Subaru Leone Station Wagon/Subaru 1800 – (1972 bis 1989)

Der Vierradantrieb des Leone war zuschaltbar. Aktiviert wurde der Allradantrieb durch mechanische Herstellung eines starren Durchtriebs mittels Klauenkupplung von der ursprünglich angetriebenen Vorderachse zur Hinterachse. In Deutschland startete der erste Allrader des Herstellers 1981 als Subaru 1800 in vier Karosserievarianten. Ab 1983 gehörte die Rückrollbremse Hillholder zur Serie. Automatikversionen waren mit automatisch zuschaltbarem Allradantrieb ausgerüstet. Die Turbomodelle verfügten ab 1987 über permanenten Allradantrieb und Zentraldifferential.

Subaru Legacy (1989 bis heute)

Seit 1989 ist das Mittelklassemodell in der fünften Generation am Markt. Deutschlandpremiere feierte der Allrader Subaru Legacy auf der Internationalen Automobilausstellung IAA 1989 in Frankfurt als Nachfolger des Subaru 1800. Er verfügte über permanenten Allradantrieb mit Dual-Range-Schaltgetriebe sowie einer Visco-Sperre im Mittendifferential. Seit 1997 wird der Legacy Outback angeboten, eine Version mit erhöhter Bodenfreiheit und Offroad-Optik. Seit 1999 ist der Outback als eigene Modellreihe am Start. Im Legacy kommt seit 2008 auch der Boxer-Diesel in Kombination mit Allradantrieb zum Einsatz.

Subaru Forester (1997 bis heute)

Mit den zwei Generationen des Forester (1997 bis 2002 und 2002 bis 2008) stellte Subaru einen Corssover auf die Räder, der mit permanentem Allradantrieb und robustem Fahrwerk auch Gelände- und Forsteinsätze bewältigen [foto id=“407713″ size=“small“ position=“left“]konnte. Die Fahrzeuge der beiden ersten Generationen wurden von Benzinboxermotoren angetrieben. In der heute gebauten dritten Generation ist der Forester weltweit das einzige Modelle mit einem Boxer-Diesel.

Subaru Justy (1984 bis 2011)

Mit dem Justy stattet Subaru als erster Autobauer weltweit einen Kleinwagen serienmäßig mit Allradantrieb aus. Auf Knopfdruck im Schalthebel lässt sich der Hinterradantrieb auch während der Fahrt zugeschalten. Seit 1989 kam zum 4×4 Antrieb ein stufenloses Getriebe hinzu. In den Jahren 1995 bis 2007 verließen die Fahrzeuge die Bänder mit permanentem Allradantrieb. Unter der Haube arbeiteten im Justy Drei- und Vierzylinder.

Subaru WRX (seit 1992)

Das unbestrittene Topmodell ist der Subaru WRX, weisen das Kürzel WRX in der Namensgebung die Fahrzeuge doch als Sportwagen aus. Zunächst startete der WRX ausnahmslos im Rallyesport. Schon bald brachte Subaru einen zivilen Ableger für jedermann auf die Straße. Die Fahrzeuge verfügten wie die Rennversionen über ein besonders robustes Allradsystem mit Mitteldifferenzial. Rein äußerlich sind die Boliden leicht über den Heckspoiler oder die Lackierung auszumachen. Seit 2010 ist der WRX STI in Deutschland als vier- oder fünftürige Limousine mit einem 221 kW/300 PS starken Boxermotor erhältlich.

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