Neue Ampelregelung in China sorgt für Unmut

Eine neue Ampelregelung sorgt bei chinesischen Autofahrern für Unmut. Die Verkehrsbehörden in China bestrafen seit Jahresbeginn das Überfahren einer Gelb anzeigenden Ampel genau so hart wie bei Rot. Damit sollen die Verkehrsteilnehmern diszipliniert werden. Der Fahrer riskiert dann laut einem Bericht im Westdeutschen Rundfunk sechs Punkte in der Verkehrssünderkartei. Bei zwölf Punkten ist der Führerschein erst einmal weg: Dann ist eine einwöchige Nachschulung nötig, um ihn zurück zu bekommen.

Die Verschärfung der Verkehrsregeln soll die Zahl der Verkehrstoten reduzieren. Jährlich sterben in China etwa 60 000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Die Zahl der Unfälle soll laut Behördenangaben in den ersten drei Tagen nach der Einführung der Regelung um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken sein. Die Autofahrer dagegen halten die neue Regelung für zu streng und sogar kontraproduktiv. So reichen bereits zwei kleine Unaufmerksamkeiten, um die Fahrerlaubnis zu verlieren. Außerdem verlangsame sich der Verkehr dermaßen, da sich viele Verkehrsteilnehmer einer Kreuzung schon bei Grün nur noch sehr langsam nähern, um ja kein Risiko einzugehen. Auch käme es häufig zu Vollbremsungen vor Ampeln, wodurch sich die Gefahr von Auffahrunfällen erhöht habe.

In weiten Teilen Chinas haben die Behörden die Änderung aber bereits schon am ersten Tag wieder ausgesetzt. Die offizielle Begründung lautet, dass zunächst die Überwachungskameras an den Ampelanlagen umgestellt werden müssten.

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