Neuer Sprinter von Mercedes-Benz überzeugt



Die ersten Fahreindrücke im neuen Sprinter von Mercedes-Benz überzeugen: Das Fahrwerk ist jetzt deutlich straffer und wankstabiler als im Vorgänger. Die neue Aufhängung sorgt zusammen mit einem ausgeklügelt geführten Stabilisator für eine enorme Steifigkeit. Selbst mit langen Aufbauten lassen sich kurvenreiche Strecken deutlich entspannter absolvieren als zuvor.
Zudem genießt der Fahrer nun wesentlich mehr Fahrkomfort in einer leisen und spürbar größeren Kabine. Das Lenkrad steht fast so steil wie im Pkw und ist in Höhe und Neigung verstellbar. Zahlreiche Ablagen auf und im Armaturenbrett sowie erstmals im Überkopf-Bereich sorgen für Ordnung. Weitere Arbeitshilfen für den Fahrer bieten Extras wie eine Zuziehhilfe für die Schiebetür, die elektrische Betätigung der Schiebetür und vor allem das Keyless Entry and Slide-System. Es unterstützt in erster Linie Fahrer von Paketdiensten, denen oft eine freie Hand zur Bedienung der Türen fehlt. Nähert sich der Fahrer, wird per Funksignal je nach Richtung die Fahrertür entriegelt oder die Schiebetür geöffnet.
Als Basismotorisierung fungiert der CDI-Turbodieselmotor mit vier Zylindern und zwei Litern Hubraum. Das Aggregat ist in vier Leistungsstufen mit einer Spanne von 65 kW/88 PS bis 110 kW/150 PS lieferbar, wobei die beiden größeren Leistungsstufen von zwei hintereinander geschalteten Turboladern beatmet werden. Diese Registeraufladung sorgt für hohe Elastizität und beeindruckenden Durchzug bereits bei niedrigen Drehzahlen. Entsprechend lang fallen deshalb die Übersetzungen aus. Das geringe Drehzahlniveau sorgt zwar für geringe Kraftstoffverbräuche, bedingt bisweilen aber auch den häufigen Griff zum Schalthebel des serienmäßigen Sechsganggetriebes. Im Verbrauch sollen die aktuellen Motoren in etwa gleichauf mit den Vorgänger-Motoren liegen. Alle Dieselmotoren sind schadstoffarm nach Euro 4 und verfügen serienmäßig über einen Partikelfilter. Die Ölwechselintervalle liegen jetzt bei 40 000 km. Mit dem Wartungsrechner Assyst lassen sich die Intervalle einsatzabhängig noch weiter verlängern.
Neues Spitzentriebwerk unter den Selbstzündern ist ein V6-Motor mit drei Litern Hubraum, einer Leistung von 135 kW/184 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm. Mit 50 Kilogramm Mehrgewicht im Vergleich zu den Vierzylindern ist dieser Sechszylinder nicht gerade ein Leichtgewicht. Dafür beeindruckt dieses Triebwerk mit Fahrleistungen, die für einen Transporter bislang nicht üblich waren. Aus Gründen der Sicherheit regelt Mercedes die Sprinter standardmäßig bei 160 km/h ab. Mit dem neuen, „adaptiven ESP“ gelingt es, nun auch den Beladungszustand des Transporters im elektronischen Stabilitätsprogramm zu berücksichtigen. Im Rahmen eines Fahrsicherheits-Trainings mit Brems- und Ausweichversuchen konnte die stabilisierende Wirkung des automatischen Bremseingriffs aufgezeigt werden. Die Kurvenstabilität und ein Bremswege unter 40 Meter sind für einen Transporter dieser Größe vorbildlich.
Auch am Crashverhalten hat der Hersteller gearbeitet. Der Fahrerplatz soll bei Unfällen weitgehend von Verformungen verschont bleiben. Zusätzlich zum serienmäßigen Fahrer-Airbag schützen optionale Beifahrer- Window- und Thorax-Airbags. Außerdem schaltet sich nach einer Airbag-Auslösung automatisch das Warnblinklicht ein, die Fenster öffnen sich einen Spalt und die Zentralverrriegelung entriegelt alle Türen.
Preislich positioniert sich der ab Ende März in Deutschland erhältliche Sprinter über, aber dicht am Partnermodell VW Crafter. Der Einstiegspreis für den Transporter mit dem Stern liegt für den kurzen Kastenwagen mit dem kleinsten Dieselmotor bei 24 170 Euro. Den Klassiker, einen 3,5-Tonner-Kastenwagen mit mittlerem Radstand, Hochdach und 80 kW-Diesel gibt es ab 32 000 Euro. Der Sprinter wird in vier Längen von 5,24 bis 7,34 Metern bei den geschlossenen Varianten angeboten, dazu mit Normaldach, Hochdach und einem noch höheren „Superhochdach“. Je nach Varianten liegt das Gesamtgewicht zwischen drei und fünf Tonnen. Robert Domina/mid

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