Pkw-Absatz boomt weiter

Der Boom auf dem deutschen Pkw-Markt hält auch kurz vor Jahresende an. Im November wurden 279 725 Fahrzeuge neu zugelassen, 19,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Insgesamt steigt damit die Zahl der seit Jahresbeginn verkauften Neuwagen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf 3,59 Millionen Einheiten. Bis Ende Dezember dürften die Pkw-Neuzulassungen 2009 rund 3,8 Millionen Einheiten erreichen.

Hauptgrund für den Boom ist die staatlichen Abwrackprämie, die den Fahrzeugabsatz nach schwachem Jahresbeginn trotz Wirtschaftskrise in die Höhe getrieben hat. Das zu erwartende Ergebnis liegt deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert des Inlandsmarkts von rund drei Millionen Fahrzeugen. Im kommenden Jahr erwartet die Branche jedoch eine schwierige Nachfragesituation, der Herstellerverband VDA rechnet mit deutschlandweit 2,75 Millionen bis 3,0 Millionen Neuzulassungen. Beide Jahre zusammengenommen würde sich im Mittel jedoch immer noch ein überdurchschnittliches Neuzulassungsvolumen von 3,3 Millionen Einheiten ergeben, so der Verband.

Vom aktuell guten Jahr profitieren neben den ausländischen Kleinwagenspezialisten mittlerweile auch die deutschen Hersteller stark. Premiumhersteller Mercedes-Benz hat im November seinen Absatz mit Hilfe der neuen E-Klasse um 4,2 Prozent auf 26 633 Pkw gesteigert und ist wieder klar die Nummer zwei auf dem deutschen Markt. Primus bleibt VW mit 64 238 Neuzulassungen, was einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Es folgen Opel mit einem Zuwachs um 41,1 Prozent auf 22 928 Neuwagen und Audi mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 22 598 Fahrzeuge. Fünftstärkste Marke war Ford mit 19 677 Neuzulassungen und einem Plus von 7,8 Prozent. Einziger Verlierer aus deutscher Sicht war BMW inklusive Mini mit einem Verlust von 7,0 Prozent auf 19 409 Einheiten. Stärkster Importeur war Renault mit 18 870 Neuzulassungen, was einem Plus von 64,7 Prozent gegenüber November 2008 entspricht. Noch höhere Zuwachsraten als die Franzosen verbucht lediglich Kooperationspartner Nissan: Die Japaner verkauften mit 8 831 Pkw 170 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat. Ebenfalls ein deutlich zweistelliges Absatzplus verbuchten unter anderem Toyota, Suzuki, Fiat und Seat.

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