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Porsche 911 GT3 RS Erlkönig geht in die Kurve

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Porsche steht kurz davor, die GT3-Version der 992er-Generation beim 911er auf den Markt zu bringen. Experten schätzen, dass es noch Zwölf weitere Monate dauern wird, bis der Porsche 911 GT3 kommt. Heute zeigte sich aber schon der erste Prototyp des Porsche 911 GT3 RS auf der Nürburgring-Rennstrecke. Es gibt zahlreiche kleine Hinweise, die auf das Rennsport-Coupe hindeuten.

Renn-Porsche mit massivem Heckspoiler

Zunächst einmal scheint der Erlkönig eher einem frühen Entwicklungsstadium des typischen Produktions-Zyklus beim 992 zu entsprechen. Die Luftabsaugungen an den vorderen Kotflügeln tragen immerhin die Aufschrift "3RS". Ziemlich beeindruckend ist der überdimensionale Heckflügel, der sich eher für ein Motorsport-Tool als für ein Straßenauto zu eignen scheint.

Bereits der normale GT3 wartet mit einem so großen Spoiler auf. Mit dem der alten Baureihe des GT3 RS kann er neue GT3 mühelos mithalten. Es ist logisch anzunehmen, dass der neue 911 GT3 RS ebenfalls mit einem eben solchen massiven Heckspoiler erscheint.

Sowohl der Porsche 911 GT3 und der GT3 RS könnten dieses Schwanenheck in die Serienproduktion übernehmen. Fürs Protokoll: Die Idee dahinter ist es, den Abtrieb zu erhöhen.

Porsche 911 GT3 RS

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Viel Power - Viel Motorsound

Die zentralen Endrohre sind bei einer solchen Maschine traditionell alles andere als unauffällig. Sie sind mit einem Saugmotor verbunden, dessen brachialer Sound bereits von Testfahrern bestätigt wurde. Der Sound ist auch das Resultat des 4,0-Liter-Sechszylinders mit über 500 PS. Als solches sollte das RS-Modell einen Leistungszuschlag von mindestens 20 PS liefern.

Der GT3 bietet neben der PDK-Automatik wieder ein Schaltgetriebe an. Diese Wahl bleibt der Fahrern des GT3 RS vorenthalten. Denn dieser Bolide verzichtet komplett auf eine manuelle Schaltung.

Porsche 911 GT3 RS

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Porsche 911 GT3 RS als Hybrid?

Merkwürdigerweise befindet sich am rechten Kotflügel dieses Testwagens ein Lademodul, die an den Porsche Taycan erinnert. Es befindet sich direkt unterhalb des Tankverschluss. Eines ist Sicher: der normale Porsche 911 mit Hybridtechnik ist nur eine Frage der Zeit. Aber ein kompromissloser Rennbolide wie der 911 GT3 RS mit Teil-Elektrifizierung  – das bedarf im Moment zu viel Vorstellungskraft. Aber warten wir es ab.

Schließlich bringt die aktuelle Batterietechnologie selbst für Hybride viel zusätzliches Gewicht mit sich. Genau das will man bei einem Renn-Porsche wie dem GT3 RS vermeiden.

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