Stopp – Kia-Studie: Fahren Sie Ihre Kinder auf keinen Fall mehr zur Schule!

Klar, da haben die lieben Kleinen schon so einen schweren Tournister zu tragen, mit Büchern, Pausenbrot und Turnbeutel, da will man sie nicht auch noch – wie einst selbst – zur Schule schlendern lassen. Deswegen werden sie kurzerhand ins eigene Auto gesetzt und die paar Meter gefahren. Eine in Großbritannien durchgeführte Studie des koreanischen Autoherstellers Kia jedoch zeigte, dass sie ihrem Kind damit keinen Gefallen tun.

Das erschreckende Ergebnis der Studie: Mehr als 75 Prozent der Kinder im Süden Englands kennen nicht einmal die eigene Postleitzahl. Ein Fünftel der befragten Steppkes sind nicht in der Lage die eigene Adresse anzugeben. Ein entscheidender Grund dafür sei die Art und Weise, wie die Kinder täglich zur Schule gelangen, so dass Resultat der Kia-Studie. In Städten wie der Hauptstadt London kennen mit 86 Prozent die meisten Kinder ihre Adresse – schließlich gehen hier 76 Prozent der Kinder auch zu Fuß zu ihrer Schule. Ganz anders dagegen sind die Ergebnisse in Wales, wo 57 Prozent der Kleinen jeden Tag mit dem Auto oder Schulbus zum Unterricht gelangen.

Da jedoch mehr als 3/4 der britischen Kinder in einem Umkreis von 3,2 Kilometern von ihren Schulen entfernt lebten, plädiert Kia-Sprecher Stephen Kitson dafür, auf die wenig orientierungsfördernden und umweltbelastenden Kurzautofahrten zu verzichten. Damit die Kleinen dennoch sicher in der Schule ankommen, könnte man beispielsweise Gruppen bilden, in denen sie sich gemeinsam mit anderen Schülern auf den Weg machten.

Weiterhin belegt die Studie, dass es immer weniger Leuten gelingt, ihr Ziel ohne Hilfsmittel wie Navigationsgerät per Auto oder zu Fuß zu erreichen. Kutschieren übervorsorgliche Eltern ihre Kinder aber weiterhin zunehmend mit dem Auto zur Schule, wird die Orientierungslosigkeit vermutlich weiter zunehmen. Kleiner persönlicher Tipp deshalb von mir: Muss der Schulweg unbedingt mit dem Auto erledigt werden, halten Sie sich bezüglich der Orientierung einfach mal zurück – und lassen Ihr Kind ans Steuer!

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