Tesla auf der Erfolgsspur

Tesla elektrisiert die Oberklasse

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Während sich die Automobilkonzerne schwer tun, ihre Modellpalette in Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln und stattdessen überwiegend auf konventionelle Antriebstechnik setzen, rollt der kalifornische Elektropionier Tesla auf der Erfolgsspur. Für Professor Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen, „scheint es, als wären die Oberklasse-Hersteller in einer Sackgasse unterwegs“. Offensichtlich, so Dudenhöffer, lassen sich die Produzenten von den aktuell hohen Renditen der konventionell angetriebenen Modelle blenden und vergessen dabei, dass die CO2-Werte nach 2020 deutlich verringert werden müssen.

Die Zeichen der Zeit erkannt

Tesla hingegen, so Dudenhöffer, habe die Zeichen der Zeit erkannt und zeige, dass die konsequente Konzentration auf das Thema „Innovation Elektroauto“ sich bei den Kunden der Luxusklasse auszahlt. Seine These untermauert Dudenhöffer mit den Verkaufszahlen in den wichtigsten Märkten. Im ersten Halbjahr hat das kalifornische Unternehmen weltweit bereit 21.552 Fahrzeuge abgesetzt und erreicht damit eine Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Der Verkaufserfolg von Tesla“, so Dudenhöffer, „legt damit die Vermutung nahe, dass sich die hohen Investitionen konventioneller Autobauer in ihre Plug-in-Hybride wenig auszahlt, wenig Kundenbegeisterung und Verkäufe erzeugt.“

Tesla erfolgreicher als mancher Oberklasse-Konkurrent

Trotz der in der Bevölkerung verbreiteten kritischen Haltung gegenüber der Elektromobilität verkauft Tesla in Deutschland mehr Fahrzeuge als mancher Oberklasse-Hersteller. Zwischen Januar und Mai setzte Tesla 414 Model S ab und lag damit vor Volkswagen (409 Phaeton), Jaguar F-Type (364) und Porsche Panamera (330). In Dudenhöffers Statistik sind allerdings die Eigenzulassungen der Hersteller sowie Mietwagen ausgeklammert. Auch in der Schweiz rollt Tesla an der Spitze der Zulassungen in der Oberklasse. Noch deutlicher ist die Spitzenposition der Marke auf dem amerikanischen Heimatmarkt. Hier liegt nur noch die S-Klasse von Mercedes vor Tesla. Im ersten Halbjahr fand das Model S dort 10.200 Käufer.

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