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Manch hübsche Alufelge trägt die Kampfspuren einiger Bordsteinkontakte. Sie aufbereiten zu lassen, könnte allerdings gefährlich werden: Der TÜV Süd hat in einer Testreihe nachgewiesen, dass Verfahren, bei denen die Felgen erhitzt werden, Stabilität und Lebensdauer um bis zu 90 Prozent senken. Auch wer gebrauchte Alus kauft, sollte vorsichtig sein.
Problematisch sind die am Markt befindlichen thermischen Verfahren, bei denen die Felgen zum Entlacken und Aufbringen des neuen Granulats auf mehr als 200 Grad Celsius erhitzt werden und das über mehrere Stunden. Nach drei Stunden bei 200 Grad ist ein Härteabfall von fünf Prozent messbar, bei 250 Grad büßt das Rad schon 40 Prozent seiner Stabilität ein, haben die Test ergeben.
Die Hitze-Kur kann die Haltbarkeit um bis zu 90 Prozent verringern, so dass die gesetzlichen Mindestanforderungen danach nicht mehr erfüllt werden. „So behandelte Räder können Risse bekommen oder Speichen sogar brechen“, warnt Stefan Dittmar, Räder-Experte des TÜV Süd. Nach Angaben der Organisation steigt die Zahl der Anbieter, die solche Verfahren einsetzen.
Erkennen kann man ein derart aufbereitetes Rad als Laie nicht. Stutzig werden sollte der Käufer, wenn eine gebrauchte Felge zu neu aussieht. Im Zweifel ist es besser, eine nicht aufbereitete Felge zu kaufen, bei der sieht man, in welchem Zustand sie ist.
Grundsätzlich rät der TÜV nicht davon ab, Felgen überholen zu lassen. Wie sie zu behandeln sind, damit die Sicherheit nicht leidet, dazu hat die Organisation einen Leitfaden herausgegeben. Wer seine Alus aufbereiten lassen möchte, sollte mit dem Anbieter vorher über die Art und Weise der Kosmetik sprechen.
geschrieben von auto.de/sp-x veröffentlicht am 20.05.2014 aktualisiert am 20.05.2014
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