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Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ (FTD/Mittwoch) erwägt der US-Konzern General Motors (GM) die Schließung mehrerer Opel-Werke in Europa. Grund seien anhaltende Verlustgeschäfte der Marken Opel und Vauxhal.
Wie das „Wall Street Journal“ (Mittwochsausgabe) erfahren haben will, plane GM tiefe Einschnitte in Europa. So erwarten Analysten katastrophale Finanz-Zahlen für das vierte Quartal 2011. Nach Medienberichten könnte GM mit Stellenstreichungen und Werksschließungen reagieren. Demnach gäbe es Überlegungen, die Produktion von Deutschland nach Südkorea zu verlagern. Den Werken in Bochum und im englischen Ellesmere Port droht in diesem Fall das Aus.
Dies dementierte nun der Opel-Betriebsrat. „Ich habe keinerlei Hinweis darauf, dass GM plant, bestehende Verträge mit uns zu verletzen“, sagte der Opel-Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug. Die 2010 neu ausgehandelten Verträge schließen Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen bis 2014 aus. Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender im Opel Werk Bochum, bezeichnete den Bericht als „Unsinn“. Das Werk mit 4.300 Stammbeschäftigten und knapp 700 Leiharbeitern sei derzeit mit der Produktion des Modells Zafira Tourer gut ausgelastet.
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Laut „Wall Street Journal“ vom Montag konnte General Motors im vergangenen Jahr einen Gewinn von rund acht Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Das Europageschäft blieb jedoch defizitär. Zwar musste GM 2011 mit 580 Millionen US-Dollar nur noch halb so viele Verluste verbuchen wie noch ein Jahr zuvor (1.196 Millionen). Die gesteckten Ziele wurden jedoch verfehlt, zumal das vierte Quartal einem Bericht der FTD zufolge ebenfalls schlecht ausgefallen sei. Dass der Mutterkonzern seinen Gewinn nach der Krise fast verdoppeln konnte, lag dem FTD-Bericht zufolge unter anderem an den starken Verkäufen in China und dem hohen Gewinnbeitrag aus Nordamerika.
geschrieben von auto.de/zeh veröffentlicht am 13.02.2012 aktualisiert am 13.02.2012
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