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GM-Chef Ed Whitacre, er hat das Ruder bei General Motors seit dem Weggang von Fritz Henderson Ende 2009 in der Hand hat, bleibt auf der Kommandobrücke der Opel-Mutter. Der Verwaltungsrat bat ihn zu bleiben, und Whitacre sagte zu. Über die Dauer seiner Amtszeit wurden keine Angaben gemacht.
Im Sommer war der ehemalige Chef des Telekomkonzerns AT&T, Ed Whitacre, von der US-Regierung als Verwaltungsratschef des gerade aus der Blitzinsolvenz entlassenen Autobauers GM eingesetzt worden. Sein Job sollte es sein, neben Vorstandschef Fritz Henderson den Umbau des Konzerns auf den Weg zu bringen. Dazu gehörte auch die Sanierung bzw. die Aufgabe oder der Verkauf von traditionellen Marken des Konzerns. Eine Weiche, die Whitacre letzten Endes stellte, war die Entscheidung in Sachen Opel.
Während der ehemalige GM-Boss Henderson den Verkauf der Marke favorisierte, durchkreuzte der Verwaltungsrat die Pläne in buchstäblich letzter Minute. Henderson gab seinen Job daraufhin Anfang Dezember auf. Aus der vorübergehenden Personalunion, die Whitacre kurzerhand einging, wird nun auf unbestimmte Zeit eine mit genügend Macht und Kompetenz ausgestattete Führungsposition. Der 68-Jährige scheint entschlossen, sie zu nutzen. Bis Juni will er die gewährten Staatshilfen zurückzahlen und Saab abwickeln.
geschrieben von auto.de/(auto-reporter.net/rp) veröffentlicht am 26.01.2010 aktualisiert am 26.01.2010
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